Zahnerhaltung

Die Erhaltung der eigenen Zähne bis ins hohe Alter ist heute kein Wunschdenken mehr.

Durch verbesserte Mundhygieneaufklärung und Prophylaxemaßnahmen benötigen immer mehr Menschen erst gar keine invasive Behandlung. Die beste Füllung ist die, die erst gar nicht gelegt werden muss. Durch die Versiegelung der Fissuren (Rillen) frisch durchgebrochener Zähne können bei Kindern viele Kariesschäden verhindert werden.

In den letzten Jahren wurden fortschrittliche Materialien und Techniken entwickelt, die sehr schonende Behandlung ermöglichen.

Karies kann bereits im Frühstadium durch eine besondere Versiegelung gestoppt werden, ohne dass der Zahn angebohrt wird.

Video: http://www.youtube.com/watch?v=EzIQEIz09vQ

Als Material für Füllungen verwenden wir meist Komposite. Diese bestehen aus kleinsten keramischen Nanopartikeln, die in einer Kunstharzmatrix eingebettet sind. Die Aushärtung des Materials erfolgt im Mund mit blauem Licht. Mit diesen Materialien sind im Frühstadium minimalinvasive Füllungen möglich, bei denen die Karies nur über eine winzige Zugangsöffnung entfernt wird und somit die gesunde Zahnsubstanz bestmöglich erhalten werden kann.

Wenn die Karies bereits die Pulpa (den sog. „Nerv“) erreicht hat, war das früher oft eine Indikation zur Zahnentfernung. Heute ermöglichen verbesserte Methoden der Wurzelkanalbehandlung auch oft die Erhaltung stark geschädigter Zähne.

Die Anwendung von Lasern bietet derzeit aus unserer Sicht keine relevanten Vorteile gegenüber konventionellen Methoden. Die nicht unerheblichen Kosten für den Geräteeinsatz müßten jedoch als private Mehrkosten an die Patienten weitergegeben werden. Häufig erfüllen die Laser eher eine Funktion als Marketinginstrument ohne entsprechenden Mehwert für die Behandlung.

Auf konventionelle Methoden kann zur Zeit noch nicht verzichtet werden, Laser können diese allenfalls ergänzen.

Weiterführende Informationen zu allen zahnmedizinischen Themen finden Sie auf den Seiten der Initiative prodente:

http://www.prodente.de/